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05. November 2026
Telekom nutzt KI zur Kostensenkung und zum Stellenabbau
Die Auswirkungen des zunehmenden Einsatzes der KI bei der Deutschen Telekom auf die Beschäftigten im Unternehmen stand im Fokus eines Artikels im Bonner Generalanzeiger (Ausgabe vom 4. November 2026). Dazu konnte auch unsere Fachgewerkschaft Stellung beziehen.
So nutze die Telekom die KI zur Kostensenkung, zum Stellenabbau und zur Produktivitätssteigerung - so die DPVKOM-Bundesvorsitzende Christina Dahlhaus gegenüber der Tageszeitung. Von den dadurch entstehenden Gewinnen würde bei den Mitarbeitenden jedoch viel zu wenig ankommen. “Die Beschäftigten sägen im Grund an ihrem eigenen Ast. Sie tragen dazu bei, dass die KI lernt und eingesetzt wird. Und wenn dann der Mensch seine Schuldigkeit getan hat, wird er letztendlich durch die KI ersetzt.”
Nach Auffassung unserer Bundesvorsitzenden sind Weiterbildung und Qualifizierung im Umgang mit KI gut und richtig. Damit seien aber nicht alle Mitarbeitenden zu erreichen.
Generell sei die Stimmung im Unternehmen - auch durch den Einsatz von KI - schlechter und angespannter geworden. Der Umgang mit technischen Problemen oder Reklamationen, die die KI nicht bewältigen könne, sei eine große mentale Herausforderung und die hohe Schlagzahl führe zu extremen Belastungssituationen. Auch vor diesem Hintergrund gibt es viele Beschäftigte, die darauf warten, die sozialverträglichen Personalabbauinstrumente annehmen zu können.
Ursprünglich veröffentlicht unter https://www.dpvkom.de
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